Dienstag, 16. Dezember 2014

Links: Fisch mit Aquafarm, Herbs Ernährung, Seiten zum Lernen

Arimaa spielen: 
http://arimaa.com/arimaa/

Warum Bewegung wichtig ist für das Denken

Hier lassen sich einige gute Abbildung finden, die das Gehirn während und nach der Übung zeigen. Das Denken funktioniert wesentlich besser, wenn Sport ausgeführt wird.
http://www.fitness.gov/pdfs/learning-is-a-moving-experience.pdf
Nur wie lässt sich Bewegung in unsere Arbeitsabläufe integrieren?

Steve Wozniak und Tetris
https://www.youtube.com/watch?v=b8pgsfLRZzA

der absolute Tetris-Großmeister
https://www.youtube.com/watch?v=7RfXAINTCUs

Tim Ferriss Experiment

Hier geht es zum Tim Ferriss-Experiment. Tim hat sich hier verschiedene Ziele gesetzt und dekonstruiert innerhalb von 5 Tagen Lernbereiche um diese dann auf einem guten Niveau zu beherrschen. Der Trailer enthält einen Überblick über alle Sendungen:

http://fourhourworkweek.com/tv/

Aus irgendwelchen Gründen habe ich vergessen, dass es hier jeden Monat im Fernsehen läuft und nun muss man die ganzen Sendungen bezahlen.

Pokerlernen aus dem Tim Ferriss Experiment?

Hier die besten Pokerreaktionen:
https://www.youtube.com/watch?v=KVQ5_ZIZ20k

Der einsame Fisch im Aquarium

Ja, so manch Pflanze welkt auf dem Fensterbrett dahin. Meine Freundin hatte sich darauf spezialisiert, Pflanzen grausam an der letzten Grenze des Lebens überleben zu lassen. Ein Folterleben und so sind auch einige Tiere beinah im eigenen Kot erstickt. Die Gründer folgender Firma haben sich dabei folgendes überlegt: Ein Biotop, um das sich niemand kümmern muss. Es ist ein Aquarium, das sich selbst erhalten soll. Den Gründern geht dabei allerdings wohl kaum auf, das dort immer noch ein einsamer Fisch in seinem Aquarium herumschwimmt. Dies erinnert mich an einen Restaurantbesuch in China, da meterlange Fische auf der Seite im Aquarium lagen und nur noch mit traurigen Augen ihre Münder öffneten und schlossen. Der Gedanke der Ökologie ist hier inkonsistent und daher bieten sich eher die Varianten an, wie wir unseren eigenen Sauerstoff produzieren. Ich habe jetzt folgende Pflanzen gekauft und seitdem kein Fenster mehr geöffnet (LINK). Fisch mit Auqafarm, der Fisch kommt mir etwas einsam vor plus selbstgewachsene Pilze https://backtotheroots.com/products/details.aspx?p=12

Glückspflanzen

 Vielleicht sollten wir den Fischen ein paar Herbs gegen Depressionen ins Wasser tun? Ach, nein dieser Übergang ist zynisch. Hier eine Website, die ein paar Glücksstoffe auflistet. Glückspflanzen Geht es nach all dem nicht gut, weil die Welt konstruiert ist? Nun hierin liegt die Stärke, wir können uns die Welt schön konstruieren. Hier 10 Pflanzen, die uns dabei glücklicher machen.

Tee trinker
Die kann man alle als Tees bestellen, bei Gelegenheit werde ich das mal übersetzen. http://www.herbs-info.com/herbs-for-depression.html Ansonsten bin ich dazu übergegangen, nicht mehr einzelne Tees zu trinken, sondern gleich ganze Kräutertees.

Zucker
 Zuckerlinks (gut verständlicher, recherchierter Text) http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zucker.html

Turmeric
 Turmeric (600 Gründe) http://www.greenmedinfo.com/blog/600-reasons-turmeric-may-be-worlds-most-important-herb Eine Diät mit der wir multiple Sklerosis heilen plus Video http://www.healthy-holistic-living.com/terry-wahls.html Die Ökologie des eigenen Körpers verstehen.

Was machen erfolgreiche Studenten?
https://www.youtube.com/watch?v=Na8m4GPqA30

Liste mit Lernseiten
 Liste mit nützlichen Seiten zum Lernen http://tolzoh.blogspot.de/2012/06/top-40-useful-sites-to-learn-new-skills.html

Lernen schadet dem Gehirn
   Lernen schadet dem Gehirn heißt es nun bei der Zeit: http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-03/Lernen-Schaden-Hirnzellen-Maeuse Vielleicht ist das der Grund, warum mir lernen tatsächlich so im Gehirn weh tut und warum sich so schnell Erschöpfungszustände einstellen?

Von einem nervigen Geniuskind, das wohl den Nobelpreis einheimsen wird :) http://themindunleashed.org/2014/02/genius-child-kicked-school-able-learn-win-nobel-peace-prize.html

Beschiss zum Lernen
  Artikel umarbeiten: http://www.readersdigest.de/Fordern_Sie_Ihr_Gehirn Beschiss mit Lernen

Training the Brain to Listen: A Practical Strategy for Student Learning and Classroom Management
"During the school year, students are expected to listen to and absorb vast amounts of content. But how much time has been devoted to equipping students with ways to disconnect from their own internal dialogue (self-talk) and to focus their attention fully on academic content that is being presented? Listening is hard work even for adults. When students are unable to listen effectively, classroom management issues arise." 

Nee schöne Moosmatte für das richtige Klima in der Dusche http://www.iflscience.com/plants-and-animals/how-moss-shower-mat

 Schlaf 
  "Paradoxerweise könnte der beste Weg, mehr erledigt zu bekommen, sein, weniger zu tun. Ein frischer und wachsender Korpus interdisziplinärer Studien belegt, dass strategische Rekreation – inklusive Work-out während der Arbeitszeit, eines kurzen Nickerchens am Nachmittag, länger schlafen, mehr Zeit außerhalb des Office sowie längeren und häufigeren Urlaubs – die Produktivität befeuert, die Arbeitsperformance befördert und, natürlich, der Gesundheit zuträglich ist" http://www.welt.de/kultur/article122721384/Das-digitale-Dasein-macht-uns-entspannter.html?fb_action_ids=10202084044717003&fb_action_types=og.recommends&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582

 3. Interaktive Plattform auf der man Gedächtnispaläste bauen kann Zum Gedächtnispalast http://www.denkreich.com/2013/10/20/umfangreiche-fachthemen-lernen-leserbrief/

 The most common learning mistakes http://www.scotthyoung.com/blog/2013/10/17/7-learner-mistakes/

  Mangelnde Konzentration? http://www.denkreich.com/2013/10/22/experiment-aufmerksamkeit-und-konzentration-der-trick-hinter-dem-kartentrick-video/ Schlechte Laune hat ein besseres Gedächtnis zur Folge: http://www.dradiowissen.de/emotionen-schlechte-laune-gutes-gedaechtnis.35.de.html?dram:article_id=9188 Die 16 intelligentesten Menschen der Welt? http://finance.yahoo.com/news/the-16-smartest-people-on-earth-24252591.html Herbstgold http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/16497054_dokumentarfilm-im-ersten-herbstgold Wie die intelligentesten Leute lernen http://www.entrepreneur.com/article/228313 Manfred Spitzer "Symposiumsvortrag von Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer während der AAD 2012. Mit den aktuellen Erkenntnissen der Neurowissenschaft beantwortet Prof. Dr. Dr. Spitzer die spannende Frage: Wie lernen Kinder? Diese Erkenntnisse verdeutlichen die Notwendigkeit möglichst früher Okklusionstherapie und helfen kindgerechte Therapieempfehlungen auszusprechen." http://www.youtube.com/watch?v=vujELzwcdpQ Verschiedene Fakten zum Lernen zusammengetragen. Wie lernt eigentlich unser Gehirn? Bei viel Input regt die Synapsenbildung an. Profigeiger haben einen Gnubbel im Gehirn. Wo der Input eben hinrauscht (Kasparhausersyndrom einbauen). Menschen ohne Gehirn leisten gleiches wie wir. Was also brauchen wir, wie sollen wir lernen? Die Einblicke in die Hirnforschung sollten tatsächlich unsere Lehrtätigkeit erweitern. So werden auch nochmal optische Täuschungen versammelt. Der Vortrag versammelt interessante Beispiele, ist informativ und es erscheint mir als würde ich tatsächlich was lernen.   http://kurier.at/politik/inland/rudolf-taschner-ueber-lehrer-fehler-machen-ist-keine-schande/1.901.338 (Fehler machen sei keine Schande. Doch warum überhaupt auf Fehler konzentrieren. Paretoregel 20 Prozent Erfolg 80 Prozent Ballast) http://www.zeit.de/2004/04/C-Pr_9ffung-Haupttext http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-06/weiterbildung-unternehmen-mitarbeiter http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-06/weiterbildung-unternehmen-mitarbeiter http://www.zeit.de/karriere/beruf/2012-06/weiterbildung-unternehmen-mitarbeiter/seite-2 http://www.psychologytoday.com/blog/what-matters-most/201212/7-new-exercises-boost-happiness http://blogs.psychcentral.com/character-strengths/2012/04/new-ways-to-happiness-with-strengths/ http://lifehacker.com/5965703/the-science-of-storytelling-why-telling-a-story-is-the-most-powerful-way-to-activate-our-brains http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/psychologie/emotionen/interview_huether.jsp http://www.lizzynet.de/wws/natuerliches-hirndoping.php?sid=80275345455590556835692799280300 http://www.npr.org/blogs/health/2012/09/18/161159263/teachers-expectations-can-influence-how-students-perform http://de.wikipedia.org/wiki/Action_Learning http://de.wikipedia.org/wiki/Integriertes_Lernen http://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/lehre/Lern&Ged.pdf Sprachen lernen mit Sprachreisen

FEHLER HTTP://WWW.LEARNINGWAVES.UNISG.CH/?P=5198&CPAGE=1#COMMENT-20766

Der Fehler überhaupt ist sicher in allgemeinen Theorien darstellbar. Fehler aber werden überall verschieden beurteilt. Ich empfinde die Analyse von Prof. Kruse ganz angenehm. http://www.youtube.com/watch?v=w1BJ1KUkQoY Es muss wohl das Umfeld unterschieden werden, wo Fehler genehm und Fehler vermieden werden müssen. Eine allgemeine Fehlertheorie kann da nicht ohne Empirie über die Bühne laufen. Die Hurra-Fehler-Mentalität erscheint mir nicht verkehrt, aber doch gleichzeitig wieder überhöht zu sein. Bei Herr Neffe sehe ich das ganz positiv, da er die sonderpädagogische Einstellung in den Mittelpunkt rückt, die für alle Bereiche gelten sollte. Einfühlungsvermögen im Hinblick auf den wirklichen Menschen kombiniert mit durchdachten Strategien aus der Wissenschaft. Fehler – hm… – Ich ärgere mich häufig über Fehler, vor allem im Schach, wo sich jeder vom Gegner entdeckte Fehler nun bestraft wird. Ich freue mich selten über ein verlorenes Spiel …     http://www.erfolgreich-lernen24.de/allgemein/schule-der-zukunft/erfolg-in-der-schule-durch-schone-fehler.html#comment-347 Ich sehe das ein wenig anders. Fehler sind unter Umständen Momente, in denen sich alte neuronale Strukturen destabilisieren, wodurch die Möglichkeit gegeben wird neue Muster aufzubauen. Beim Erwerb von neuen Dingen gilt es daher Fehler zu vermeiden. Das Problem liegt in der Unterscheidung. Professor Kruse bringt es eigentlich sehr gut auf den Punkt: http://www.youtube.com/watch?v=w1BJ1KUkQoY Eine andere Frage ist natürlich, wie wir mit Menschen umgehen, die Fehler machen und uns dadurch den Spaß an der Sache verderben. In der Philosophie werde gekrochen (das ist eine Philosophie der Menschen, die nicht mehr springen können) Learnist ist eine neue Plattform, die Informatioen zum Thema lernen zusammenträgt und wohl ähnlich funktionieren soll wie Pinterest. Leider ist das ganze auf English. http://learni.st/category/featured Rescue Time ist eine Applikation, die ihr kostenlos auf eurem Computer installieren kann. Die Applikation sammelt dann euer Nutzerverhalten und schickt euch einmal die Woche, die Hauptquellen eurer Ablenkung feinsäuberlich gelistet. https://www.rescuetime.com http://www.fr-online.de/wissenschaft/studie-junge-chinesen-verlernen-das-lesen,1472788,21431222.html "Schon 1955 schrieb das Nachrichtenmagazin Der Spiegel über „Maos Abc-Bombe“. Es ging darum, dass ein Gelehrtenkomitee im kommunistischen China unter der Herrschaft Mao Tse-tungs die etwa 40 000 Zeichen der dreitausend Jahre alten Schrift „bis auf einen geringen Rest liquidieren“ wollte. Der Rest wiederum sollte vereinfacht werden. 1964 trat eine Liste von 2 200 verkürzten Zeichen in Kraft. So wollte man das Analphabetentum bekämpfen. Viele Chinesen konnten nicht einmal einen Brief schreiben. Hinzu kam, dass sich mit den alten Zeichen viele moderne Begriffe nicht ausdrücken ließen. Zum Beispiel musste das Düsenflugzeug als „Luft schnaubendes Fliegegerät“ umschrieben werden. Statt eine weitere Verkürzung der Schriftzeichen durchzudrücken, begann die chinesische Führung dann 1978 mit der computertauglichen Kodierung der chinesischen Schrift. Fachleute sagen, dass das Erlernen chinesischer Schriftzeichen heute für viele Menschen kaum noch eine eigene kulturelle Bedeutung hat. Nur Wenige sehen sie als Voraussetzung, um sich später intensiver mit der Hochsprache zu beschäftigen – in Kunst, Literatur und Wissenschaft. Die anderen nutzen sie als Grundlage für die Benutzung der Computertastatur. Wie eine China-weite Umfrage zum Weltlesetag 2012 zeigte, werden immer weniger längere Texte gelesen, etwa in Büchern und Zeitschriften. Dafür nehmen „digitale Lesestile“ zu. Auch per Hand geschrieben wird immer weniger. Doch genau dies passiert nicht nur in China. Eine Umfrage des englischen Online-Schreibwarenhändlers Docmail ergab 2012: Ein Drittel von 2 000 befragten Erwachsenen hatte im letzten halben Jahr nichts Handschriftliches festgehalten. Zwei Drittel schreiben nur noch kleine Notizen oder Gedächtnisstützen. Im Durchschnitt hatte ein Mensch seit 41 Tagen keinen Stift benutzt. 40 Prozent der Teilnehmer sagten, sie schrieben mittlerweile auch per Hand im SMS-Stil. Forscher sehen die Kulturtechnik des Schreibens in Gefahr. Die Warnungen ertönen auch in Deutschland, im Grundsatzstreit um das Schreibenlernen in der Schule. Hier gibt es verschiedene Modelle. Zunächst lernen Kinder Druckbuchstaben. Danach setzen die einen Pädagogen auf das Erlernen und Üben einer gut durchdachten, in sich verbundenen Handschrift. Andere wollen, dass Kinder die Druckbuchstaben nach eigenem Gutdünken verbinden. Es gibt auch Pädagogen, die das Handgeschriebene als zweitrangig ansehen. So waren jüngst Berichte über drei Schulen in Stockholm zu lesen. Hier erhalten Schüler bei der Einschulung keine Stifte, sondern Zugänge zu Computer und Tablet-PC. Minicomputer, Leseplatten genannt, ersetzen Bücher. Es wird auf Knöpfe gedrückt statt mit der Hand zu schreiben. Erst in der zweiten Klasse kommen überhaupt Stift und Papier zum Einsatz. SCHREIBEN FÜHRT ZU BESSEREN LESELEISTUNGEN Genau vor solchen Entwicklungen warnen Forscher. Es geht dabei nicht nur um die Bedeutung einer guten Handschrift oder darum, auch bei Stromausfall etwas notieren zu können. Es geht um mehr. Um das Lernen, Denken und Erinnern. Wie bereits die Forscher aus Hongkong feststellten, führt das Schreiben mit der Hand zu besseren Leseleistungen. Aber auch Lerninhalte prägten sich besser ein, wenn man sie aufschreibe, sagte Helmut Ploog, Vorsitzender des Berufsverbands deutscher Graphologen. Die Zeitschrift Gehirn & Geist stellte jüngst Studien aus Frankreich vor. Diese kamen zu dem Schluss, dass das Gehirn beim Schreiben mit der Hand den Bewegungsablauf automatisiere und diesen Ablauf mit dem Buchstaben ablege. Die französischen Forscher hatten die Hirnaktivität von Erstklässlern beim Schreiben und Lesen gemessen. Sie stellten fest, dass beide Male ein bestimmtes Hirnareal im prämotorischen Cortex aktiviert wird. Die Information für ein Zeichen sei im Gehirn also „plurimodal“ gespeichert. Man könne einen Buchstaben quasi sehen und fühlen. Die Bewegung ist als sensomotorische Erinnerung im Gehirn abgelegt. Fazit: Lesen ist inneres Schreiben unter Beteiligung eines ausgedehnten neuronalen Netzwerks. Dieses entstehe vermutlich erst, wenn Kinder das Lesen gleichzeitig mit dem Schreiben lernen, sagen die Forscher. Beim Tippen auf der Tastatur dagegen empfängt das Gehirn kaum sensomotorische Reize." Schreibtisch der Zukunft http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/schreibtisch-der-zukunft/4294 Ernährung KOFFEIN IN KLEINEN DOSEN "Wichtigste Mittel für die akute Leistungssteigerung sind Koffein und Zucker: Koffein, weil es über eine vermehrte Adrenalin-Ausschüttung wach macht und wir dank besserer Hirndurchblutung aufnahmefähiger und konzentrierter werden. Zucker, weil er – oder genauer gesagt sein Baustein Glukose – Hauptbrennstoff des Gehirns ist und dieses durch eine extrahohe Dosis auch vorübergehend leistungsfähiger wird. (Das Gehirn verbrennt etwa 140 Gramm Glukose am Tag – etwa 14 Esslöffel voll.) Konsumieren sollte man Zucker und Koffein aber mit Bedacht. „Koffein wirkt am besten, wenn man es in kleinen Dosen über den Tag verteilt zu sich nimmt. Und besser nicht zu viel, sonst wirkt es nicht mehr an-, sondern aufregend“, sagt Medizinpsychologe Siegfried Lehrl, Präsident der Gesellschaft für Gehirntraining in Erlangen. Moderater Kaffeekonsum – das sind jüngeren Studien zufolge etwa vier Tassen am Tag (0,6 Liter). http://www.fr-online.de/wissenschaft/ernaehrung-brennstoff-fuers-gehirn,1472788,21121016.html #infobox" Bei Glukose komme es darauf an, ob man die Extra-Energie schnell oder über eine längere Zeit brauche: Bei ersterem ist ein Energieschub durch schnelle Zucker-Quellen wie raffinierten Traubenzucker oder Fruchtsaft gut. Ansonsten empfehlen sich Lebensmittel mit komplexen Kohlenhydraten wie Nüsse oder Obst: „Aus ihnen wird die Glukose nach und nach gelöst. Man fällt nicht von einem Zuckerhoch in ein -tief, was wichtig ist, wenn man länger leistungsfähig sein will“, erklärt Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Psychiater. Neben Koffein und Glukose wird noch anderen Stoffen eine unmittelbare leistungsfördernde Wirkung nachgesagt: So etwa Theobromin, das in Schokolade vorkommt und anregend und stimmungsaufhellend wirkt. Außerdem wurde vielfach belegt, dass es in Phasen hoher geistiger Beanspruchung besonders wichtig ist, auf eine ausreichende Mineralstoffversorgung zu achten und viel zu trinken. „Das Gehirn besteht aus Milliarden von Nervenzellen. Die Ernährungsbausteine, mit denen man es besonders füttern sollte, sind die, die auf die Kommunikation zwischen den Zellen einwirken oder Verbindungen zwischen ihnen entstehen lassen“, erklärt Eckert. Wertvolles „Brain Food“ sind in diesem Sinne etwa essentielle Aminosäuren wie das in Soja, Nüssen oder Haferflocken vorkommende Phenylalanin, weil aus ihnen Dopamin und andere Hirn-Botenstoffe gebildet werden können. Und ungesättigte Fettsäuren, da das Gehirn, das zu gut 60 Prozent aus Fett besteht, durch sie besser arbeitet: „Sie wirken sich positiv auf die Zellstruktur des Gehirns aus, indem sie seine Membranen flexibler machen“, erklärt Siegfried Lehrl. Das sei gut für die gehirninterne Informationsweitergabe und -speicherung. WER GUT ISST, DENKT GUT Zu finden sind die „guten“ Fettsäuren vor allem in Nüssen, in Pflanzenölen wie Olivenöl oder Rapsöl und in Fisch. „Besonders gute Nachweise gibt es für Omega-3-Fettsäuren aus Fisch. Speziell für Docosahexaensäure, die in fetten Seefischen wie Lachs vorkommt – die pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren nützen dem Gehirn weniger“, sagt Gunter Eckert. Ausreichend versorgt sein will das Gehirn schließlich auch mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die es in seiner Funktion unterstützen und vor freien Radikalen schützen, also vor aggressiven Molekülen, die Zellen schädigen können. Besonders wertvoll sind die Vitamine des B-Komplexes, zu finden etwa in Vollkornprodukten, Fisch und Nüssen, weil sie die Bildung von Hirn-Botenstoffen wie Dopamin fördern und eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung von Nährstoffen zu Energie spielen. Oder Magnesium, das aktuellen Studien zufolge in hoher Dosierung den Aufbau neuer Hirnverbindungen anregt und Signalmoleküle aktiviert, die entscheidend für die Lern- und Gedächtnisfunktion sind. „Und natürlich Polyphenole, wie das in grünem Tee oder Schokolade vorkommende Catechin“, fügt Eckert hinzu. Die Verbindungen, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören, wirken als „Radikalenfänger“, indem sie die zelleigene Abwehr hochfahren und so die Fähigkeit zur Konzentration und Erinnerung erhalten. Wer gut isst, denkt gut, könnte das Fazit lauten. „Die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen ist aber nur ein Aspekt, der für eine gute Gehirnleistung wichtig ist“, betont Lehrl. Auch die übrige Lebensführung wirke sich aus. Zum Beispiel Bewegung, Sauerstoff und genügend Schlaf.

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